Round Tables

Die Round Tables sind Abendveranstaltungen mit wissenschaftlichen Vorträgen der Mitglieder der Gutenberg-Akademie zu verschiedenen Themen und anschließendem informellen Austausch. Sie finden regelmäßig an jedem 3. Montag eines Monats statt, jedoch nicht während der vorlesungsfreien Zeit.

Sporadisch finden die Round Tables in Form einer Exkursion mit Vorträgen vor Ort statt. So wurden u.a. schon das Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz und der Fachbereich 06 (Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft) in Germersheim besucht.

 

Kooperation

Als Förderungseinrichtung für den wissenschaftlichen Nachwuchs sieht sich die Gutenberg-Akademie mit den zur Verbesserung von Lehre und Forschung gegründeten Kollegs der Johannes Gutenberg-Universität, dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK) und dem Gutenberg Lehrkolleg (GLK) eng verbunden. Gleichzeitig sind mehrere Seniormitglieder der Akademie auch Mitglieder der Kollegs. Vor diesem Hintergrund findet einmal jährlich eine Kooperationsveranstaltung zwischen Gutenberg-Akademie und GFK bzw. GLK statt.

Dabei geht es um ausgewählte Themenbereiche wissenschaftlicher Arbeit und des universitär-akademischen Betriebs, je nach Kooperationspartner liegt der Schwerpunkt auf Forschung bzw. Lehre. Die Mitglieder der Akademie und der Kollegs sowie eingeladene Vortragende diskutieren also im Rahmen dieser kooperativen Round Tables über verschiedene Themenbereiche der Forschung und der wissenschaftlichen Praxis bzw. Aspekte guter Lehre und Vereinbarkeit von Lehre und Forschung.

Im Unterschied zu den „reinen“ Organisationssitzungen bieten die Round Tables ein Forum für das Zusammentreffen von aktiven und ehemaligen Mitgliedern und ermöglichen es den Alumni, den Kontakt zur Akademie und ihren Mitgliedern aufrecht zu erhalten bzw. durch Gastvorträge an der Gestaltung der Round Tables mitzuwirken.

 

Bisherige Round Tables der Gutenberg-Akademie, organisiert von unseren Juniormitgliedern

Diskussion zum Thema "Wissenschaft 2.0: Chancen und Herausforderungen des Open Access Modells" (28.05.2018)

Interessante Impulsvorträge wurden von Marko Knepper (Digitale Bibliotheksdienste, JGU) und Prof. Ulrich Pöschl (MPI Chemie Mainz, Initiator und co-chair of global open access initiative OA2020) gegeben. Die großen Fragen des Abends waren: Wie kann gewährleistet werden, dass es freien Zugang zu Wissen gibt, ohne dass die Qualität der Publikationen sinkt und die Kosten steigen? Und welche Potenziale hat das Publizieren mit Open Access für verschiedene Fachdisziplinen?

 

Diskussion zum Thema "Forschungstransfer und Wissenschaftskommunikation" (19.06.2017)

Dieser Round-Table hat sich mit folgenden Fragen beschäftigt: Wie schaffen komplexe Forschungstheorien und -ergebnisse den Sprung vom Hörsaal in den öffentlichen Diskurs, vom wissenschaftlichen Journal in die Tageszeitung, vom Katheder in die Kolumne? Welche Themen der Natur- und Geisteswissenschaften sind über die Campusgrenzen hinaus von Belang? Wer bestimmt die Grenzen der Relevanz: die öffentliche Meinung, die Universität, die Medien? Wie gehen wir mit dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach einfachen Lösungen um? Ist die breite Öffentlichkeit nur noch auf Post-Fakten ansprechbar? Welche Formen und Medien sind für die Vermittlung und Aufbereitung von wissenschaftlichen Inhalten geeignet? Und: wie stellen sich die Probleme der Wissenschaftskommunikation aus Sicht der Medien, wie aus Sicht der forschenden Einrichtungen selbst dar? Herr Dr. Manfred Lindinger (Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Ressort Natur und Wissenschaft) und Herr Dr. Patrick Schollmeyer (Kurator der Schule des Sehens der JGU) wurden hierzu eingeladen, um diese Fragen in der Runde zu diskutieren.

 

Diskussion zum Thema "Akademisierung der Gesellschaft? Folgen steigender Studierendenzahlen" (20.06.2016)

Zwei Impulsvorträge wurden zu dieser Veranstaltung gegeben: Zum Einen, von Frau Dr. Kerstin Burck (Leiterin der Abteilung Planung und Controlling der JGU Mainz) und zum Anderen, von Herrn Prof. Dr. Tanjev Schultz (Professor am Journalistischen Seminar der JGU und langjähriger Redakteur der Süddeutschen Zeitung sowie Mitherausgeber des Sammelbandes „Die Akademiker-Gesellschaft. Müssen in Zukunft alle studieren?“). Fragen wie: Lässt sich der Trend zur „Akademiker-Gesellschaft“ überhaupt empirisch nachweisen? Welche Herausforderungen ergeben sich aus den steigenden Studierendenzahlen für die Hochschulen? Welche arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen hat ein Anstieg der Hochschulabsolventen? Was bedeutet diese Entwicklung für die Ausbildungsberufe? Welche Chancen bietet eine Akademisierung für die Gesellschaft?, standen bei diesem Round Table zur Diskussion.

 

Bisherige Kooperationsveranstaltungen

Diskussion zum Thema "Wie verändert Big Data die Wissenschaft?" (18.06.2018) - in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

Die Impulsvorträge wurden gegeben von Herrn Professor Dr. Stefan Kramer (Professor für Informatik) und Herrn Dr. Sascha Dickel (Juniorprofessor am Institut für Soziologie; Bereich: Mediensoziologie). Herr Professor Thomas Hieke (Professor für Altes Testament an der Kath. Theologischen Fakultät; Direktor des GFK ) hat die Diskussion geleitet, wobei insbesondere Fragen zu Chancen und Folgen der Big Data die Diskussion anregten.

 

Diskussion zum Thema "Begutachtung von Publikationen" (10.07.2017)
- in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

Zwei Impulsvorträge der Professoren Stefan Hirschauer (Institut für Soziologie) und Hartmut Wittig (Institut für Kernphysik) gaben einen interessanten Einblick in die fachspezifischen Unterschiede im Prozess der Begutachtung von Publikationen. Die nachfolgende Diskussion im Plenum ermöglichte einen weiteren Austausch der Erfahrungen mit diesem bedeutsamen Aspekt der wissenschaftlichen Arbeit.

 

Diskussion zum Thema "Interdisziplinarität- Chancen und Herausforderungen" (18.07.2016)
- in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

Dieser Round-Table hat sich der Frage nach Interdisziplinarität gewidmet: Wie kann interdisziplinäre Forschung funktionieren, was sind die Risiken und Nebenwirkungen und wie harmoniert sie mit der jeweiligen scientific community? Im Rahmen von drei Impulsvorträgen und einer Plenumsdiskussion konnten spezifische Projekte vorgestellt und diese Fragestellungen erläutert werden.

 

Diskussion zum Thema "Internationale Wissenschaftskarrieren" (20.06.2015)
- in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

Die Veranstaltung widmete sich dem Thema der Internationalen Wissenschaftskarrieren. Dazu wurden zunächst drei exemplarische Biografien von Wissenschaftlern vorgetragen, die Teile ihrer Karriere im Ausland verbracht haben. Danach fand eine Diskussion im Plenum statt.

 

Podiumsgespräch zum Thema „Drittmittelforschung: Wie frei ist man in der Forschung?“ (21.07.2014) - in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

In den vergangenen Jahren hat Drittmittelforschung an Bedeutung für die Finanzierung der Hochschulen gewonnen. Dadurch erschließen sich neue Möglichkeiten für hochqualifizierte Forschung, andererseits äußern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Kritik an der Einschränkung von Forschungsinhalten. Bei dem gemeinsamen Round Table ging es zum einen um die veränderte Rolle der Drittmittel für die Arbeit der Hochschulen und (mögliche) Konsequenzen für die Freiheit der Forschung und zum anderen um die Frage der direkten oder indirekten Beeinflussung durch Drittmittelgeber. Im Podium wurden u.a. folgende Themen aufgegriffen: Auswirkungen auf die Auswahl der Forschungsthemen, Betrachtung der Drittmittel und ihrer Einwerbung als Bewertungsmaßstab für wissenschaftliche Leistungsfähigkeit, gerade bei jungen Nachwuchsforscherinnen und -forschern sowie als Kriterium für die leistungsorientierte Mittelvergabe. Ebenfalls wurde die Forderung nach Transparenz über Drittmittelforschung an den öffentlichen Hochschulen kritisch diskutiert.

 

Diskussionsrunde zum Thema „Kompetenzprofile von Forschenden“ (17.06.2013)
- in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

Die Kooperationsveranstaltung widmete sich den Fragen, welche Kompetenzen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern - vor allem gegen Ende und nach der Promotionsphase - erwartet werden und
welche Karrieremöglichkeiten sich nach der Promotion bieten. Dazu gab es zwei Impulsvorträge sowie eine Diskussion im Plenum.

 

Diskussionsrunde zum Thema „Gute Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten“ (19.11.2012)
- in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Lehrkolleg (GLK)

Die Veranstaltung befasste sich mit dem Thema der Lehre an Hochschulen unter dem Aspekt der Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten. Inhalt der gemeinsamen Veranstaltung war ein Erfahrungsaustausch, bei dem unterschiedliche Perspektiven zu Wort kommen sollten, um das Thema der Betreuung in mehrfacher Hinsicht bzw. auf mehreren Ebenen zu diskutieren. Ziel der Kooperationsveranstaltung war es, einen fächer- und statusgruppenübergreifenden Diskurs anzuregen, dessen Ergebnisse in eine Handlungsempfehlung münden sollten.

 

Podiumsgespräch zum Thema „Gute wissenschaftliche Praxis“ (16.01.2012)
- in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

Das Gutenberg Forschungskolleg und die Gutenberg-Akademie für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Johannes Gutenberg-Universität kamen zusammen, um in einem Podiumsgespräch zentrale Aspekte guter wissenschaftlicher Arbeit einerseits und wissenschaftliches Fehlverhalten andererseits zu kontrastieren. Wissenschaftliches Fehlverhalten wurde nicht nur unter dem Aspekt der Verletzung der Regeln guten wissenschaftlichen Arbeitens und deren Sanktionsmöglichkeiten thematisiert; ebenfalls fand eine Auseinandersetzung über eine adäquate Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie damit einhergehend eine kritische Diskussion der Vor- und Nachteile verschiedener Formen der Doktorandenausbildung statt. Im Zuge dessen wurden auch zentrale Fragen der Bedeutung des Werts eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit in verschiedenen Fachkulturen und Kulturkreisen angegangen sowie schlussendlich weiter gefasste Fragestellungen über Urheberschaft und geistiges Eigentum berührt.

 

Vortrag zum Thema "Glück in wissenschaftliche Karrieren" (16.05.2011)
- in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Forschungskolleg (GFK)

Die Veranstaltung widmete sich dem Glück in wissenschaftlichen Karrieren. Einen Einstieg in das Thema gab es durch kurze Vorträge folgender Referenten: Univ.-Prof. Dr. Jürgen Falter, Univ.-Prof. Dr. Walter Bisang, Dr. Tobias Preis und Tobias Boll.